Der Sport

Skeet



Flinte: Zugelassen sind alle Flinten einschließlich halbautomatischer Modelle, die das Kaliber 12 nicht überschreiten. Halbautomatische Flinten müssen so beschaffen sein, dass es nicht möglich ist, mehr als eine Patrone in das Magazin zu laden.

Munition: Schrotpatronen, Hülse im abgeschossenen Zustand nicht länger als 70 mm, Schrotgröße maximal 2,6 mm, Schrotladung maximal 24,5 g. Es dürfen keine inseitigen Änderungen, die ienen Streueffekt bewirken, vorgenommen werden (Einsatz von Streukreuzen).

Wurfscheiben: Durchmesser 110 mm (± 1 mm), Höhe 25-26 mm und einem Gewicht von 105 g (± 5 g). Trainings- und Wettkampfscheiben müssen übereinstimmen. Während des Wettkampfes dürfen nur Wurfscheiben gleicher Farbe geworfen werden.

Weite, Höhe: Wurfweite von 65 - 67 m und Höhe von 4,60 m im Kreuzpunkt der Wurfscheiben zwischen dem Hoch- und Niederhaus. Der Schütze muss die Wurfscheiben in einem Schusssektor von 40,3 m (± 1 m) zwischen den Häusern beschießen. Dieser Schusssektor muss durch Pfähle gekennzeichnet sein.

Es sind auf 8 Schützenständen Einze- und Doublettenscheiben zu beschießen. Bei den Doubletten ist grundsätzlich die abfliegende Scheibe zu beschießen.
Wesentliche Regelveränderungen seit 01.01.2005 sind das Wegfallen der ankommenden Scheiben auf den Ständen 3 und 5 und dafür eine Zusatzdoublette auf Stand 4.

Anschlag: Bis zum Erscheinen der Wurfscheibe hat der Schütze seine Flinte mit dem Schaft an der Hüfte (Markierungsstreifen) zu halten, erst bei Sichtkontakt darf er in Anschlag gehen. Außerdem darf auf jede Wurfscheibe nur ein Schuss abgegeben werden.

Wettkampfprogramm: Internationale Wettkämpfe werden bei Männern über 125 Wurfscheiben (5 Serien à 25 Wurfscheiben) und bei Frauen über 75 Wurfscheiben (3 Serien à 25 Wurfscheiben) durchgeführt. Danach nehmen die sechs Besten an einem Finale über 25 Wurfscheiben teil. Bei nationalen Turnieren können größere und kleinere Wettkampfprogramme ausgeschrieben werden. Die Summe der Treffer entscheidet über die Platzierung der Teilnehmer.
Das Finale wird analog der Wettkampfrunde geschossen. Bei Gleichstand entscheidet ein "Shoot off" über die weitere Platzierung. Das "Shoot off" wird nur noch auf Stand 4 durchgeführt. Es werden nacheinander die Doubletten aus dem Hoch- und Niederhaus geschossen.
Da die Skeetdisziplin mit Timer geschossen wird, kann die Wurfscheibe nach 0-3 Sekunden erscheinen.
Seit 1968 ist das Skeetschießen olympischer Wettbewerb.

Umfangreichere Informationen finden Sie in der Sportordnung des Deutschen Schützenbundes unter:
Teil 0 0.1 - 0.18.7 Allgemeine Regeln für alle Schießdisziplinen
Teil 3 3.0 - 3.20.4.5 Spezielle Regeln für das Flintenschießen

Trap



Flinte: Zugelassen sind alle Flinten einschließlich halbautomatischer Modelle, die das Kaliber 12 nicht überschreiten. Halbautomatische Flinten müssen so beschaffen sein, dass es nicht möglich ist, mehr als eine Patrone in das Magazin zu laden.

Munition: Schrotpatronen, Hülse im abgeschossenen Zustand nicht länger als 70 mm, Schrotgröße maximal 2,6 mm, Schrotladung maximal 24,5 g. Es dürfen keine inseitigen Änderungen, die ienen Streueffekt bewirken, vorgenommen werden (Einsatz von Streukreuzen).

Wurfscheiben: Durchmesser von 110 mm (± 1 mm), Höhe 25-26 mm und einem Gewicht von 105 g (± 5 g). Trainings- und Wettkampfscheiben müssen übereinstimmen. Während des Wettkampfes dürfen nur Wurfscheiben gleicher Farbe geworfen werden.

Weite, Höhe: Die Wurfweite, Höhe und Winkeleinstellung, innerhalb der die Wurfscheibe sichtbar getroffen werden muss, wird nach einem von neun Regeln bestimmten Schema eingestellt. Die Wurfhöhe, gemessen von der Basisebene in 10 m Abstand von der Wurfmaschine, ist auf mindestens 1,5 m, höchstens 3,5 m (± 0,5 g) und die Flugweite auf 76 m (± 1 m) festgelegt. Die Schemen werden wie folgt eingestellt: Höhe + Weite, dann Winkel!

Anschlag: Der Anschlag ist frei wählbar. Meistens jedoch wird die Waffe in die Schulter eingesetzt und auf den Abruf des Schützen hin, wird die Wurfscheibe sofort geworfen. Auf jede Scheibe dürfen 2 Schüsse abgegeben werden.

Wettkampfprogramm: Aus 5 Gruppen mit je 3 Maschinen werden aus einer Deckung, die vom Schützen 15 m entfernt ist, die Wurfscheiben geschleudert.
Internationale Wettkämpfe werden bei Männern über 125 Wurfscheiben (5 Serien à 25 Wurfscheiben) und bei Frauen über 75 Wurfscheiben (3 Serien à 25 Wurfscheiben) durchgeführt. Danach nehmen die sechs Besten an einem Finale über 25 Wurfscheiben teil. Das Finale der besten sechs Schützen wird nur mit einer Patrone durchgeführt. Gleichheit wird durch ein "Shoot off" gebrochen. Bei nationalen Turnieren können größere oder kleinere Wettkampfprogramme ausgeschrieben werden. Die Summe der Treffer entscheidet über Platzierung der Teilnehmer.

Übrigens ist das Trapschießen einer der ältesten olympischen Schießwettbewerbe (seit 1900).

Umfangreichere Informationen finden Sie in der Sportordnung des Deutschen Schützenbundes unter:
Teil 0 0.1 - 0.18.7 Allgemeine Regeln für alle Schießdisziplinen
Teil 3 3.0 - 3.20.4.5 Spezielle Regeln für das Flintenschießen

Doppeltrap


Doppeltrapschießen wird in der Regel auf Trapanlagen durchgeführt. Dabei wir nur die Maschinengruppe 3 (von insgesamt 5 - siehe Trapschießen) = Wurfmaschinen Nr. 7, 8 und 9 - eingesetzt. Geschossen wird hier auf zwei gleichzeitig abfliegende Scheiben, sogenannte Dubletten.

Flinten: Zugelassen sind alle Flinten einschließlich deren halbautomatischer Modelle, die das Kaliber 12 nicht überschreiten. Halbautomatische Flinten müssen so beschaffen sein, dass sich nicht mehr als eine Patrone in das Magazin laden lässt.

Munition:
Verwendet werden Schrotpatronen, deren Hülsenlänge im abgeschossenen Zustand nicht mehr als 70 mm beträgt. Der Durchmesser der Schrote darf maximal 2,6 mm betragen. Das Gewicht der Schrotladung darf 24,5 g nicht überschreiten. Patronen mit sogenannten Streukreuzen dürfen nicht verwendet werden. Auch sind mit Schwarzpulver geladene Patronen nicht erlaubt.

Wurfscheiben:
Verwendet werden Scheiben mit einem Durchmesser von 110 mm (+/- 1mm), einer Höhe von 25 -26 mm sowie einem Gewicht von 105 g (+/- 5 g). Die für den offiziellen Trainingstag und den Wettkampftag verwendeten Scheiben müssen identisch sein. Die Scheiben können verschiedene Farben (zum Beispiel schwarz, weiß, gelb, orange) haben, müssen sich aber vom Hintergrund gut sichtbar abheben.

Weite, Höhe:
Die Einstellung der Wurfweite, der Wurfhöhe und der Winkeleinstellung der Scheiben/Dubletten erfolgt nach einem von insgesamt drei zur Verfügung stehenden Schemen (A, B und C). Die Wurfhöhe der Scheiben, gemessen von der Basisebene in 10 m Abstand von der Dachoberkante des sogenannten "Trapgrabens", variiert zwischen 3,0 und 3,5 m (+/- 0,1 m) je nach verwendetem Schema. Die Wurfweite beträgt 55 m (+ /- 1 m). Die Wurfwinkel betragen 0 beziehungsweise 5 Grad links beziehungsweise rechts.

Anschlag:
Innerhalb der Vorbereitungszeit (10 Sekunden) geht der Schütze in den Voranschlag und ruft die Scheiben/Dubletten ab. Diese werden mit einer zeitlich variierenden Verzögerung zwischen 0 und 1 Sekunde geworfen.

Wettkampfprogramm:
Internationale Wettkämpfe werden bei Männern über 150 Wurfscheiben (drei Serien à 25 Dubletten) und bei Frauen über 120 Wurfscheiben (drei Serien à 20 Dubletten) durchgeführt (Qualifikation). Beim Finale werden auch hier Treffergleichheiten mit einem sogenannten "Shoot-off" (Stechen) entschieden. Bei nationalen Turnieren können größere oder kleinere Wettkampfprogramme ausgeschrieben werden. Die erreichte Trefferleistung entscheidet über die jeweilige Platzierung des Teilnehmers. Doppeltrap ist seit 1996 olympische Disziplin. Nach den Olympischen Spielen 2004 in Athen wurde die Disziplin Doppeltrap Frauen aus dem Olympischen Programm genommen.